Stolpern über die deutsche Geschichte – Ausflug ins Grindelviertel

Geschrieben von Alina B., Celina, Alina M., Joanna und Larissa, 10a

Ende Mai war die Klasse 10a unter Begleitung von Fr. Osrafil im Grindelviertel in Hamburg, um herauszufinden, unter welchen Umständen die Juden und weitere Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung gelebt haben. Zu diesem Thema sollten wir Informationen herausarbeiten, sowie genauere Hintergünde recherchieren.

Als erstes mussten wir uns in der Gegend zurechtfinden und Gedenkorte, wie beispielsweise die Talmud – Tora – Realschule, aufsuchen, fotografieren und mehr darüber erfahren. Ein spannender Fakt ist, dass diese Schule wesentliche, geschichtliche Aspekte aufweist. Sie wurde damals als jüdische Schule genutzt und dort wurden die Schüler auf die bevorstehende Emigration vorbereitet. Doch bevor das überhaupt passieren konnte, wurden damals ältere Schüler und Lehrer verhaftet und ins Konzentrationslager deportiert. Wir waren aber ziemlich überrascht, dass die Schule heute von Polizisten mit Waffen bewacht wird. 

In Hamburg gibt es  5171 Stolpersteine (Gedenksteine der einzelnen, ermordeten Opfern der damaligen Zeit), zu welchen wir mehr recherchieren sollten. Eines dieser Opfer der Zeit war ein Familienmitglied einer Frau, die wir im Grindelviertel trafen. Sie erzählte uns ein wenig über die verschiedenen Seiten ihrer Familie: Ihr Großvater war beispielsweise ein Nazi, während ein anderes Familienmitglied flüchten musste. Sie selber wurde durch diese Vergangenheit geprägt und gab uns somit eine Vorstellung von dem, was geschah. Nach diesem Gespräch neigte sich unsere Exkursion dem Ende zu.

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