Berufsorientierung

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler darin, sich ihrer Fähigkeiten und Interessen bewusst zu werden, so dass sie in der Lage sind, eine Perspektive für ihre Zukunft zu entwickeln und zu verfolgen. SchülerInnen sollen nicht nur einen schulischen Abschluss erlangen, sondern den Übergang in die Berufswelt mit unserer Hilfe bestmöglich und systematisch gestalten.

An der Umsetzung dieses Ziels sind nicht nur alle Lehrerinnen und Lehrer beteiligt, sondern ein großes multiprofessionelles Team (siehe Berufsberatungsteam). Wir verstehen die Berufs- und Studienorientierung nicht nur als eigenständigen Schwerpunkt, sondern als fächerübergreifenden Ansatz. Die Verknüpfung von Unterricht, betrieblicher Praxis und Projektarbeit ist Basis der Berufs- und Studienorientierung.

Bereits im Jahrgang 5 beginnen wir u.a. durch die Kooperation mit dem Bauspielplatz Berne und die damit verbundene Projektarbeit mit dem spielerischen Einstieg in die technisch-handwerkliche Welt. Vertieft wird dieses Ausprobieren der eigenen technisch-handwerklichen Fähig- und Fertigkeiten in der Klassenstufe 7 durch die Arbeit in unseren Werkstätten der Wahlpflichtkurse.

In Jahrgangsstufe 8 beginnt die systematische Berufs- und Studienorientierung. Es werden erste Einblicke in die Arbeitswelt gewährt. In einem eigenen Unterrichtsfach (Arbeit & Beruf), welches von den Klassenlehrerinnen und -lehrern unterrichtet wird, erhalten die SchülerInnen ihren Berufs- und Studienwahlpass, lernen Berufsfelder und deren Voraussetzungen kennen und werden auf die zwei im nächsten Schuljahr anstehenden Praktika vorbereitet.
Ab Klasse 8 nehmen die SchülerInnen auch an unserer regelmäßig stattfindenden Berufs- und Ausbildungsmesse teil, auf der sie mit Vertretern von Ausbildungsunternehmen, Innungen sowie Studieneinrichtungen und Berufsfachschulen in Kontakt treten können. Dort erhalten sie nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern auch die Möglichkeit, sich direkt für einen Praktikums- oder einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Weitere professionelle Kooperationspartner unterstützen die SchülerInnen der STS Oldenfelde zusätzlich. So besuchen die SchülerInnen u.a. das Berufsinformationszentrum (BIZ) und lernen dort ihre/n BerufsberaterIn von der Jugendberufsagentur erstmals kennen.

Ab dem Schuljahr 2014/15 führt die Jugendbildung Hamburg mit allen SchülerInnen das neue Berufsorientierungsmodul “Assessment-Center” durch. Um die individuellen Stärken und sozialen Kompetenzen der SchülerInnen auf spielerische Art und Weise eruieren zu können, nutzt die Jugendbildung Hamburg ein selbstentwickeltes und langjährig erprobtes Assessmentverfahren. Hierbei durchlaufen die SchülerInnen in eigens dafür ausgestatteten Räumen verschiedene Stationen und werden dabei von erfahrenen Moderatoren und Beobachtern begleitet. Die anschließenden individuellen Feedbackgespräche werden nach Auswertung an der Schule einzeln durchgeführt. Die SchülerInnen erhalten abschließend ein Kompetenzprofil ausgehändigt.

Mit den Berufseinstiegsbegleitern des Grone-Bildungszentrums für Qualifizierung und Integration haben wir die Möglichkeit einzelne SchülerInnen individuell zu betreuen und so einen Übergang nach der Schule in die Berufsausbildung für alle SchülerInnen zu gewährleisten.

In der Jahrgangsstufe 9 findet eine intensive Auseinandersetzung mit der Berufswelt statt. Dazu gehören zwei dreiwöchige Betriebspraktika, einmal direkt nach den Weihnachtsferien und in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien. Die Praktika werden im Rahmen des Unterrichtsfachs Arbeit & Beruf intensiv vor- und nachbereitet. Die Beratung durch die Jugendberufsagentur, die Vorstellung weiterer Berufsfelder durch unsere Kooperationspartner und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus dem HIBB (Hamburger Institut für Berufliche Bildung) wird intensiviert.

Zudem findet wöchentlich ein Berufs- und Studienorientierungstag (BoSo) statt . Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier!

Beratung und Unterstützung bieten daneben unser Berufsorientierungsbüro (BOB), die Berufseinstiegsbegleiter des Grone-Bildungszentrums für Qualifizierung und Integration, die Paten der Diakonie Ost, die Ausbildungsbrücke und die Coaches von Nordlicht e.V. Im Vordergrund steht die kontinuierliche und persönliche Begleitung der SchülerInnen durch das Beratungsteam. Das Berufsorientierungsbüro befindet sich neben der Aula. Es sind mehrere Arbeitsplätze mit Internetzugang und eine Präsenzbibliothek zu Themen der Arbeitswelt vorhanden. Das BOB wird abwechselnd von Kollegen der Stadtteilschule, Kollegen der angeschlossenen Berufsschulen, den Berufseinstiegsbegleitern des Grone-Bildungszentrum für Qualifizierung und Integration und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit genutzt.

Auch im Jahrgang 10 sind die Beratungs- und Übergangsangebote vielfältig, u. a.stellen unsere betrieblichen Partner ihr Unternehmen und ihr Ausbildungsportfolio vor und das BOB hilft individuell bei der Planung der Zukunft. Die an der Stadtteilschule Oldenfelde tätigen Berufsschullehrer geben unseren SchülerInnen ganz konkrete Einblicke und Hilfen beim Übergang in die Berufswelt. Neben all diesen Beratungs- und Unterstützungsangeboten werden im Jahrgang 10 zudem Langzeitpraktika vermittelt. Hier können sich potenzielle Auszubildende und Ausbilder besser kennen und schätzen lernen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erkennen und vertiefen und den Erfolg einer möglichen Ausbildung besser einschätzen.

Die Berufs- und Studienorientierung für die Sekundarstufe II wird zurzeit parallel zum Aufbau der eigenen Oberstufe am Standort entwickelt. Zu den Angeboten zählen u.a. Betriebspraktika, Messebesuche und Unischnuppertage. Über akademische Berufe berät Frau Tschirne von der Bundesagentur für Arbeit.

Übersicht Berufsorientierung

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