Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Die Ferien beginnen – auf dem Schulhof bleibt man fleißig

Wieder geht ein spannendes Schuljahr vorbei, das vollgepackt war mit ganz vielen bunten Aktionen, Ausflügen, Wettbewerben, Prüfungen und dem alltäglichen „Schultrubel“, den wir so lieben.
Während wir uns nun in die Ferien verabschieden, arbeiten die Bauarbeiter auf unserem Schulhof fleißig weiter an der Errichtung unseres großen Neubaus, über den wir hier schon berichtet haben. Wir dürfen also alle sehr gespannt sein, wie uns die Schule am Ende der Ferien begrüßen wird und was dann alles schon fertig ist.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Partnern, Unterstützern, Mitarbeitern und dem Kollegium sonnige und erholsame Sommerferien. Wir sehen uns hochmotiviert wieder am Donnerstag, 31. August 2017!

ABI 2017: Der erste „Oldenfelde-interne“ Jahrgang wird feierlich verabschiedet

Im Sommer 2014 durften wir unseren ersten Abiturjahrgang entlassen, der damals noch am Standort Kielkoppelstraße ausgebildet wurde. Nun, drei Jahre später, entlassen wir voller Stolz nicht nur unseren vierten Jahrgang überhaupt, sondern vor allem auch den ersten, kleinen aber feinen, Jahrgang, der komplett eigenständig an unserer Schule am Delingsdorfer Weg in unserem schönen Oberstufengebäude ausgebildet wurde.

Auch für unsere beiden Abitur-Profile wurde natürlich eine Abschlussfeier in der Aula veranstaltet, bei der jedem unserer 25 erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten das Abschlusszeugnis feierlich von unserem Schulleiter, Herrn Stolle, unserer Ableitungsleiterin 11-13, Frau Brinkmann, und ihren Tutoren überreicht wurde. Nachdem unseren Abiturienten, die mit einem 1er-Schnitt ihr Abitur bestanden haben, bereits im Rathaus von Thies Rabe persönlich gratuliert wurde, wurden die fünf Schülerinnen und Schüler auf der Abschlussfeier auch nochmal besonders geehrt. Einen extra großen Applaus (und einen STS Oldenfelde Hoodie) gab es für das beste Abitur unter den Mädchen und auch im ganzen Jahrgang für Marjan Barak, die mit 1,6 abgeschlossen hat und bei den Jungen für Harpinder Sidhu, der mit 1,8 abgeschlossen hat. Zur künstlerischen Untermalung sangen sowohl unser Schulchor als auch Mina und Alicia aus Jahrgang 10/11 und sorgten für tobenden Applaus.

Wir gratulieren allen 25 Schülerinnen und Schülern zum bestanden Abitur und wünschen ihnen für ihre anstehenden Zukunftspläne alles Gute!

Feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse Jahrgang 9/10

Kurz vor den Sommerferien war es wieder soweit und wir mussten uns schweren Herzens von unserem 10. Jahrgang verabschieden. Da dieser Jahrgang ein besonders großer war, der aus sechs Klassen bestand, gab es zwei getrennte Abschiedsfeiern, die nacheinander stattfanden. Insgesamt können wir stolz verkünden, dass in Jahrgang 10 insgesamt 160 Schülerinnen und Schüler abgegangen sind, davon 49 mit einem ESA-Abschluss und 106 mit einem MSA-Abschluss. Von diesen 106 Schülerinnen und Schülern haben 65 sogar eine Sek II -Prognose erhalten, von denen wir dann einen sehr großen Teil mit Freuden nach den Sommerferien in unserer Oberstufe begrüßen werden. Und weil wir so gerne mit Zahlen spielen nochmal für die Statistik: das heißt, etwa ein Drittel hat einen ESA-Abschluss bekommen, zwei Drittel einen MSA-Abschluss und etwa 40% des ganzen Jahrgangs waren so fleißig, dass sie sich für ihre Ausbildung zum Abitur qualifiziert haben. Das lässt sich doch sehen!

Entsprechend erleichtert und stolz waren bei den beiden Abschiedsfeiern sowohl unsere Schülerinnen und Schüler als auch ihre Eltern. Im ersten Durchgang wurden die Klassen 10a, d und e feierlich verabschiedet, sowie zwei unserer 9. Klässler, die erfolgreich jetzt schon abgehen und direkt mit ihrer Ausbildung durchstarten. Zur Zeugnisübergabe wurden die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse auf die Bühne gebeten, einzeln aufgerufen und bekamen sowohl von unserem Direktor, Herrn Stolle, dem Abteilungsleiter 8-10, Herrn Rickwärtz und den entsprechenden Klassenlehrern feierlich ihr Abgangszeugnis sowie eine Blume überreicht. Zwischendurch sang Jacky aus der 10a wieder mit ihrer wunderschönen hellen Stimme für uns und machte die Aula, wie auch schon im letzten Jahr, für kurze Zeit sprachlos. Zum Abschluss der ersten Abschiedsfeier traten Frau Schnurer (Klassenlehrerin 10a) und Herr Bewert (Klassenlehrer 10d) noch in einem fulminanten Rap-Battle zum Thema „Deutsch gegen Mathe“ gegeneinander an und wurden mit tosendem Applaus belohnt.

Im zweiten Durchgang wurden dann die Klassen 10b, c und f verabschiedet. Auch hierfür konnten wir uns dieses Jahr wieder von einem Ausnahmetalent beeindrucken lassen, denn Tara aus dem 11. Jahrgang sang ihr selbstkomponiertes Lied „My Way“, das sie auch noch selber mit dem Klavier begleitete. Zum Abschluss versammelten sich diesmal neun Damen aus dem Lehrerkollegium und dem Schulbüro auf der Bühne, die die Klassen während ihrer Zeit bei uns unterstützt haben und sich in gebührendem Maß verabschieden wollten. Zu dem Lied „Can’t stop the feeling“ entwickelten Frau Keil und Frau Mende, die Klassenlehrerinnen der 10c und f, eine Tanz-Choreographie, die schon nach den ersten Sekunden die ganze Aula zum Toben und Mitklatschen brachte.

Wir wünschen allen abgehenden Schülerinnen und Schülern herzlichst alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg und freuen uns sehr über diejenigen, die wir dann nach den Ferien direkt wiedersehen!

 

 

 

Schulsenator Ties Rabe gratuliert Einser-Abiturienten

Unser Schulsenator Ties Rabe lud am 6. Juli alle Einser-Abiturientinnen und -Abiturienten der Hamburger Stadtteilschulen zu ihm in das Rathaus ein, um ihnen zu ihren tollen Leistungen zu gratulieren. Wir von der STS Oldenfelde sind sehr stolz darauf, dass auch von uns fünf Schülerinnen und Schüler eingeladen waren und auf dem Gruppenfoto direkt hinter Herrn Rabe eine wunderbare Figur machen.

Wir gratulieren herzlichst Jaqueline Harms, Celine Behnke, Annal Lichtenberg, Marjan Barak und Harpinder Sidhu (nicht auf dem Foto) zu ihren herausragenden Ergebnissen.

(Fotocredit: BSB)

Ausflüge an den unterrichtsfreien Tagen: Reiten , Kanu & Minigolf

Vom 27. bis 29. Juni fand an unserer Schule wegen der mündlichen Prüfungen (ESA, MSA und Abitur) kein Unterricht statt. Während „die Großen“ also in ihren Prüfungen schwitzTen, konnten die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 7 nach vorheriger Anmeldung an tollen Ausflügen teilnehmen.

Am Dienstag ging es auf die Reiterranch. 11 Schüler und Schülerinnen fuhren mit Herrn Brost, Frau Bieniek und unseren BFDlern Jan-Paul und Paula zur Reiterranch in die Nähe von Bargteheide. Wir hatten Glück, es war schönes sonniges Wetter. Dort angekommen haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt. Wir bekamen einen kleinen Vortrag über Pferdekommunikation, über wichtiges Sicherheitsverhalten und wie Pferde richtig geputzt werden. Danach gingen wir zur Pferdewiese und dort warteten schon vier nette Pferde auf uns, den gaben wir Pferdeleckerlis und sie kamen auch gleich mit uns mit. Sie waren wirklich freundliche und gut erzogene Pferde. Nach ausgiebigem Pferdeputzen und -schmusen ging es auf den Reitplatz und wir teilten uns in zwei Gruppen auf.
Wir konnten 2 Stunden lang die Pferde reiten: Erst wurden wir von Erwachsenen geführt, anschließend führten wir uns gegenseitig und hatten viel Spaß. Auch durften wir Trab an der Longe reiten oder wer schon gut reiten konnte, durfte alleine die Runde reiten. Die Begeisterung war groß. Herr Brost hat auch gleich mit longiert, obwohl er es noch nicht vorher gemacht hatte. Jan-Paul hat von uns wunderbare Fotos geschossen. Anschließend wurden auf dem großen Westerngrill Würstchen gegrillt und wir habe uns ordentlich gestärkt nach der ganzen Anstrengung. Eigentlich wollte keiner nach Hause fahren, aber es ging danach dann doch zurück zur Schule.

Mittwoch stand der Kanuausflug auf dem Programm. Wir fuhren mit zwei 7er Canadiern auf der Alster. Da wir eine starke Mannschaft hatten, waren wir sehr schnell an der Krugkoppelbrücke – die letzte Brücke vor der Außenalster. Hier konnten wir die Segelboote beobachten und unser Pausenbrot essen. Bennett (Klasse 5c) aus dem Wassersportkurs hat uns trotz starkem Wind bis hierher gut gesteuert. Auf dem Rückweg musste dann Jan–Paul, unser BFDler, den 7er steuern. Bei unserer zweiten Pause haben wir in Eppendorf Eis gekauft. Ein zweites Eis bekamen die Kinder, die eine besondere Aufgabe erledigten, z. B. Jana (Klasse 5a), die konnte am längsten den Unterarmliegestütz – solange bis das Eis angeschmolzen war. Mit einem kleinen Rennen endete der Tag.

Am Donnerstag sind wir alle zusammen mit dem Zug zum Hauptbahnhof gefahren und dann weiter mit der U-Bahn bis zum Millerntorplatz. Dort haben wir dann erst die Wallanlagen und später den Park „Planten un Blomen“ besucht. Zu Beginn unseres Ausflugs stand eine Runde Minigolf auf dem Programm. Mit großem Eifer haben wir versucht die kleinen Bälle mit so wenigen Schlägen wie möglich ins Ziel zu befördern. Dabei hat vor allem die Bahn, bei der wir den springenden „Flugball“ benutzen durften, riesigen Spaß gemacht. Im Anschluss haben wir dann den angrenzenden Spielplatz erobert und vor allem die Abkühlung im großen Wasserbecken genossen. Einige Zeit später sind wir dann an der Wassertreppe, den Gewächshäusern und dem Japanischen Garten vorbei zum zweiten Spielplatz „Bullerberge“ gelaufen. Hier konnten wir Klettern, Rutschen und auf dem Wasserspielplatz mit seinen Wasserpumpen und den Riesenpfützen noch mehr im Wasser plantschen. Leider verging die Zeit wie im Flug und schon mussten wir uns auf den Weg zur U-Bahn-Station Stephansplatz machen. Glücklicherweise hatten wir gerade noch genug Zeit, um mit einem leckeren Eis den letzten Ausflugstag abzuschließen.

Carmen Bieniek, Sebastian Brost, Annika Discher / Sozialpädagogen

Kanuregatta der Hamburger Schulen

Am 5.7.2017 war die Kanuregatta auf die wir uns im Wassersportkurs jeden Mittwoch von 14:30 – 17:30 vorbereitet hatten. Unsere Bundesfreiwillige Paula hat alle 18 Schüler zum Regattaort am Kugelfang gebracht. Damit waren wir die größte Schülergruppe bei der Regatta. Herr Brost hat schon mit den anderen Helfern das Siegerpodest, die Zelte und die Lautsprecheranlage aufgebaut, die Boote bereit gestellt und die Regattastrecke ausgewiesen.

Um 12:00 ging es dann mit dem Vierer- Canadier Rennen los. Es starteten unsere 5. Klässler mit einem Boot und Jannes aus der 5c half der Anton Ree Schule aus, da dort jemand krank wurde. Die Strecke bis zur Wendeboje ging noch gut, aber bei der Wende wurde unser Boot behindert, so dass wir nicht so gut herum kamen. Die drei Canadier der 7. Klässler gingen relativ ungeübt in die Regatta, da nicht alle beim Wassersportkurs dabei waren. Die 9/10. Klässler der Schule Mümmelmannsberg hatten auch einen Schüler zu wenig, hier konnten wir mit Leon aus der 7a aushelfen, der so auch zu einer Goldmedaille kam.

Im Kajak Slalom fuhren bis zu drei Boote gegeneinander. Hier ging das Wenden leicht, aber das geradeaus Fahren war schon schwieriger. Elina aus der 5a holte hier die Goldmedaille.
Am Ende des Tages haben wir 11 Medaillen für unsere Schule geholt: 2x Gold, 7x Silber und 2x Bronze. Wir sagen allen Teilnehmern noch einmal einen herzlichen Glückwunsch!

Sebastian Brost / Leiter Ganztagskurs Wassersport

Kennlernnachmittag für die zukünftigen 5. Klässler

Auch in diesem Sommer bekamen unsere zukünftigen 5. Klässler wieder die Gelegenheit, ihre neue Schule, Lehrer und Mitschüler zu beschnuppern. Zusammen mit ihren Eltern waren sie zum großen Kennenlernnachmittag in unserer Aula eingeladen, wo sie von Frau Mende, unserer kommissarischen Abteilungsleiterin 5-7, begrüßt wurden. Um in unseren neuen Schülerinnen und Schülern schon einmal die Lust auf unsere Ganztagskurse zu wecken, traten sowohl der Chor als auch unsere Tanzgruppe auf, die inzwischen absolute Auftritts-Profis geworden sind.

Nach dem Programm durften die Eltern in der Aula bleiben und Frau Mende weitere Fragen stellen, sowie im Bedarfsfall mit den Damen aus unserem Schulbüro noch letzte Anmeldeangelegenheiten klären. Die Kinder stürmten währenddessen ihren neuen Klassenlehrerinnen zum Spielen und Toben hinterher nach draußen. Dort wurden sie schon von unseren 9./10. Klassen Wahlpflichtkurs „Botschafter von Oldenfelde“ begrüßt, die auch dieses Jahr wieder viele Stationen mit viel Action und Spaß für die Kleinen vorbereitet haben. So konnten unsere neusten Schulmitglieder Waveboard fahren lernen, Fußball spielen und die Geräte der Aktiven Pause nutzen. Wer es lieber etwas ruhiger mochte, der konnte drinnen Armbänder flechten, sich Glitzer-Tattoos aufmalen lassen, Spiele spielen, am Smartboard malen oder sich in der Fotoecke mit lustigen Accessoires ausleben. So konnten viele Ängste für den Start in der neuen Schule schon im Vorfeld genommen werden, da an diesem Tag schon Freundschaften geschlossen und viele nette Lehrer und Schüler kennengelernt wurden.

Für das leibliche Wohl sorgte auch dieses Jahr wieder unser toller Elternrat, der die Eltern und Schüler mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Trinken verwöhnte. Dafür ein herzliches Danke!
Wir hoffen, dass unsere neuen Schülerinnen und Schüler sich nun genauso sehr wie wir auf das neue Schuljahr bei uns freuen und sagen BIS GANZ BALD!

Erfolgreiche Teilnahme am G20-Planspiel

Wie wir hier  bereits berichtet hatten, nahm der Profilkurs PGW 12 P2 unserer Studienstufe an einem weltweiten Planspiel zum G20 Gipfel teil. Vor zwei Wochen war es endlich soweit und die großen Projekttage im Volksparkstadion fanden statt. Mit 19 anderen Schulen aus Hamburg und dem Umland arbeiteten unsere Schülerinnen und Schüler dort gemeinsam ein Communique aus, das einem Verteter der G20 im Rahmen des anstehenden Gipfels überreicht werden sollte. Während der Projekttage haben die Schüler ebenfalls im Volksparkstadion an diversen Vorträgen teilgenommen, wie etwa dem von Andreas Schaaf von der OECD oder u. a. zu den Themen „Migration“, „Kinderrechte“.
 Wir sind stolz darauf, dass Marcel Timm und Niclas Könnecke aus dem Profil ausgewählt wurden, um mit einigen anderen SuS das Projekt am G20-Samstag in den Messehallen, d. h. auf dem Gipfel direkt, u. a. der Presse zu präsentieren.

Oldenfelder Schüler unterrichten Lehrer in Berlin

Bei uns in Oldenfelde wurden bereits mehrere Fortbildungen von Schülern für Lehrer gegeben, denn natürlich können Lehrer auch vieles von ihren Schülern lernen. In diesem Fall ist es das Präsentationsprogramm Prezi, das einige Schüler so gut beherrschen, dass sie ihr Wissen gern weitergeben. Die Schüler haben durch diesen Rollentausch die Gelegenheit, ihre Lehrer ganz anders zu erleben. So berichtete ein Schüler seinen Mitschülern nach der Fortbildung: „Die sind ja eigentlich genauso wie wir!“

Im Rahmen eines Lehrerworkshops des Projekts „Jugend Präsentiert“ der Klaus Tschira Stiftung und Wissenschaft im Dialog wurden die beiden Schüler Omed und Niklas aus unserem Jahrgang 12 sowie ihre Lehrerin Meike Lassen eingeladen, diese Fortbildung in Berlin zu wiederholen. Sowohl die Busfahrt durch das überfüllte Berlin vom Bahnhof zum Hotel als auch der Einzug in die reservierten Einzelzimmer war bereits ein besonderes Erlebnis, während die Klassenkameraden zu Hause in Hamburg im Unterricht saßen.

Etwa 30 Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlichster Schulformen aus ganz Deutschland nahmen an dem Workshop teil und wollten von unseren Schülern unterrichtet werden. Souverän erläuterten Niklas und Omed das Präsentationsprogramm und ihre Erfahrungen damit. Die Zuhörer hatten anschließend die Gelegenheit am Laptop des soeben Gelernte auszuprobieren und unsere beiden Schüler standen hilfreich und kompetent zur Seite.

Im anschließenden Feedback lobten sowohl die Veranstalter als auch die Workshop-Teilnehmer die Professionalität und den Mut der Schüler. Die Idee so einer Schüler-Lehrer-Fortbildung wird bald auch an anderen Schulen realisiert werden.

Schüler machen Zeitung 3/3: Sozialer Tag

Dieses Jahr beschlossen wir an der Stadtteilschule Oldenfelde wieder einen Sozialen Tag ins Leben zu rufen und für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. Während die Spenden letztes Jahr an die Erstaufnahmestelle für unbegleitete Flüchtlinge in unserer Nachbarschaft gingen, wurden die Spenden dieses Jahr auf zwei Zwecke aufgeteilt: Mit der einen schwer verdienten Hälfte konnten die Kinder direkt einen Beitrag zu neuen Pausengeräten und der Schulhofgestaltung leisten, die andere Hälfte der Spenden ging an das Kinderhospiz Sternenbrücke.

Während die Lehrerinnen und Lehrer in der Ganztagskonferenz schwitzten und sich mit der Schulentwicklung auseinander setzten, nutzen sehr viele unserer Schülerinnen und Schüler ihren freien Tag, um in ihrem Familien- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder sogar bei der Arbeit ihrer Eltern kleinere und größere Aufgaben zu erledigen, für die sie dann mit einer kleinen Spende entlohnt wurden. Durch diesen großartigen Einsatz kam eine Spende von 3408,83 € zusammen! Für die Spendenübergabe an die Sternenbrücke durfte eine Delegation aus Schulleitung und Schülern aus Klassen, die sich durch besonders viel Einsatz ausgezeichnet haben, das Kinderhospiz besuchen.

Zu den Möglichkeiten, wie Schüler und auch alle anderen das Kinderhospiz noch weiter unterstützen können, haben unsere beiden Botschafterinnen Lea und Sarah aus der 10f einen Artikel für das Hamburger Abendblatt geschrieben, den Sie unter folgendem Link lesen können: http://www.abendblatt.de/kultur-live/schueler-machen-zeitung/article210430585/So-koennen-Schueler-todkranken-Kindern-helfen.html

Berufs- und Ausbildungsmesse 2017

Ein großes Lob bekamen wir dieses Jahr wieder von allen Beteiligten der Berufs- und Ausbildungsmesse, sowohl von den Ausstellern als auch von den Schülerinnen und Schülern. Jedes Jahr wird unsere Messe ein bisschen größer und toller und so konnte Herr Bloens, unser Berufs- und Studienkoordinator, der die Mühe auf sich genommen hat die großartige Messe zu organisieren, dieses Jahr 27 Aussteller für uns gewinnen und es standen sogar noch welche auf der Warteliste, weil unsere Aula sonst zu platzen drohte. Diese Aussteller boten unseren Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 13 die Möglichkeit, sich über Anschlussperspektiven zu informieren oder sich direkt für Praktika und Ausbildungsplätze zu bewerben. Dabei war für alle Abschlüsse etwas geboten, egal ob Ausbildungsberufe, (Duale) Studienangebote oder auch Informationen über ein mögliches freiwilliges soziale Jahr.



Im Anschluss an die Messe haben viele Aussteller sogar noch insgesamt 21 Expertenvorträge gegeben zu Themen wie dem dualen Studium, Assessmentcentern oder Perspektiven im Handwerk.
Als linke Hand für die Aussteller sorgten in diesem Jahr zum ersten Mal unsere Botschafter von Oldenfelde für eine Rundum-Betreuung, egal ob sich um das leibliche Wohl oder zusätzliche Technik gekümmert werden musste oder ein weiterer starken Arm oder Antworten auf noch offene Fragen gebraucht wurden. Dafür bekamen unsere Botschafter von den glücklichen Ausstellern ebenfalls eine Menge Lob und waren völlig zurecht stolz auf ihre Leistung.

Wir bedanken uns bei den Ausstellern und Rednern ganz herzlich für die Unterstützung und freuen uns auf das nächste Jahr!

 

PARTNER

Amplifion – Die Hörexperten
AOK – Die Gesundheitskasse
Aurubis AG
Ausbildungszentrum Bau
Berufsakademie Hamburg
Bilfinger
Blume2000
Deutsche Post
Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg e.V.
Finanzbehörde – Steuerverwaltung Hamburg
Gast- und Krankenhaus – Wohnen mit Pflege
Gerhard Köpke Elektromontage GmbH
Hamburger Ausbildungszentrum
Handwerkskammer
Hein & Oetting Feinwerktechnik GmbH
Höffner
Kaefer Industrie
Kunstschule Wandsbek
Logwin Air + Ocean
Makita Enginering
Malteser Hilfsdienst
Polizei Hamburg
Schwarz & Grantz
Stromnetz Hamburg
Texterschmiede Hamburg – Akademie für Sprache, Kreativität & Markenkommunikation
Verein Hamburger Spediteure
Vocatium – Institut für Talententwicklung
Würth

OpenEyesOpenHearts, Teil 2

In diesem Jahr haben wir erneut Besuch von Ruba und Mohammad bekommen, die sich in dem Projekt „OpenEyesOpenHearts“ ehrenamtlich engagieren. Die beiden sind als Flüchtlinge aus Damaskus gekommen und mussten auf ihrem Weg viele Hindernisse und Irrwege überwinden. Seitdem sie nun sicher in Hamburg sind, geben sie sich zusammen mit ihrem Projekt die größte Mühe andere Menschen über ihre Flucht und die Beweggründe dahinter zu informieren, um Berührungsängste abzubauen und ins Gespräch zu kommen. Dafür bekamen sie im April sogar eine Ehrung für ein besonders gelungenes Projekt zur Integration von Frau Merkel persönlich.

Bei dem ersten Besuch von Ruba und Mohammad bekamen unsere Schülerinnen und Schüler viele Hintergrundinformationen zu ihrer gefährlichen Flucht und was sie für ein neues Leben in Deutschland alles in ihrer Heimat zurück lassen mussten. Bei dem zweiten Besuch waren Ruba und Mohammad immer noch genauso offen und sympathisch wie zuvor und nahmen sich viel Zeit, alle Fragen zu beantworten. Was vor allem auffiel: Während beim ersten Besuch die  Gespräche noch auf Englisch geführt werden mussten, können die beiden nach der kurzen Zeit schon richtig gut Deutsch sprechen. Nachdem uns die Geschichten von der Flucht noch gut in Erinnerung waren, ließen die beiden uns beim zweiten Treffen an ihrem bisherigen Leben in Deutschland teilhaben. Sie berichteten von den Irrungen und Wirrungen des deutschen Behördensystems und ihren Erfahrungen in den Flüchtlingsunterkünften („im Camp konnte man nichts machen. Man durfte nicht einmal selber saubermachen wegen der Versicherung. Dann bleibt einem nur Essen-Trinken-Schlafen, Essen-Trinken-Schlafen…“). Sie berichteten auch, wie sie sich Deutschland Stück für Stück zu ihrer neuen Heimat gemacht haben und wie wichtig es für sie ist, hier Freunde zu haben, sowohl Deutsche als auch Menschen aus allen möglichen Ländern, Kulturen und Religionen, damit man sich austauschen und möglichst viel zusammen feiern und lachen kann. Ihre Freunde sind fernab der Heimat zu ihrer Ersatz-Familie geworden und beide betonen immer wieder, wie wichtig Lena, die Gründerin des Projektes, für sie geworden ist, da man „ohne einen deutschen Freund, der einem beim Verstehen der Kultur und der Sprache hilft, verloren ist“ und „Probleme mit Flüchtlingen dann entstehen, wenn sie isoliert und ohne Richtung sind“. Doch nun sagt Mohammad, dass er sich hier in Deutschland „sicher und voller Liebe“ fühlt und das ist doch das Schönste, was man einem Menschen wünschen kann.

Einen herzlichen Dank nochmal an die beiden Vortragenden und die Organisatoren des Projektes! Mehr Informationen zu „OpenEyesOpenHearts“ gibt es unter https://www.oeoh.de/

Impressionen vom Spanienaustausch 2016/17

Die Stadtteilschule Oldenfelde und das Gymnasium Oldenfelde haben einen Austausch mit der IES Gorgs in Barcelona durchgeführt. Im November 2016 war die deutsche Gruppe zu Besuch in Barcelona und im Mai 2017 haben wir die Katalanen in Hamburg willkommen geheißen.

Hier sind nun einige Impressionen dieser sehr ereignisreichen Zeit aus der Sicht von einigen Schülerinnen und Schülern, die den Austausch mitgemacht haben:

„Bei diesem Schüleraustausch habe ich viele gute Erfahrungen gemacht. Die erste gute Erfahrung die ich gemacht habe, war es neue Orte kennenzulernen. Wir haben die ‚Sagrada Familia‘ besucht, wo ich die Kathedrale des berühmten Architekten Antóni Gaudi bewundern konnte. Es ist eine riesige und wunderschöne Kathedrale, die viel Geschichte und interessante Aspekte mit sich bringt, wie zum Beispiel die Bedeutungen, die viele Gegenstände in der Kathedrale haben, aber auch ‚La Pedrera‘ und ‚La Barceloneta‘. Außerdem war eine andere gute Erfahrung meine Gastfamilie. Sie waren sehr liebevoll zu mir und haben sich sehr gut um mich gekümmert. Mir hat es auch gefallen, wie der Unterricht in Spanien war, denn ich fand die Art und Weise, wie die Lehrer unterrichtet haben sehr interessant. Aber das allerbeste Erlebnis, das ich hatte, waren die neuen Freundschaften die ich gemacht habe. Nicht nur mit den deutschen Schülern, sondern auch mit meinem Austauschpartner und der gesamten Gruppe. Sie sind mir sehr wichtig geworden in dieser kurzen Zeit und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Man kann alles mit ihnen machen, von Spaß haben bis dass man ihnen alles anvertrauen kann und um guten Rat bitten kann.“

„Unsere besten Erfahrungen waren, als wir bei Port-Aventura waren und als wir mit einem Schiff durch die Elbe fuhren, um den Hafengeburtstag zu feiern. In Spanien isst man sehr spät, z.B. um neun Uhr abends, aber in Deutschland isst man früher, z.B. um sieben Uhr abends. Wenn Spanier sich umarmen, um sich zu begrüßen, geben sie sich einen Kuss auf jede Wange, hingegen wird in Deutschland nur umarmt. In Deutschland dauert eine Schulstunde fünfundvierzig Minuten, jedoch entspricht in Spanien eine Schulstunde einer Zeitstunde. Der beste Ausflug in Spanien war, als wir beim Strand in Barcelona Volleyball gespielt haben und in Deutschland gefiel uns der Ausflug nach Lübeck am meisten. Mir war es eine Neuheit, dass in Spanien mündliche Noten in der Schule keine große Rolle spielen im Vergleich zu Deutschland. Des weiteren dauern die Ferien hier 6 Wochen und nicht wie in Spanien 3 Monaten.“

„Ich ging mit meiner Austauschpartnerin mit in die Schule. Sie ging in die 10. Klasse einer 
öffentlichen Schule im Barcelona. Wir sprachen in Englisch miteinander, weil ich kaum Spanisch sprechen konnte und sie kaum Deutsch. Wir standen um 7 Uhr morgens auf in der Woche. Wir aßen nichts, da wir morgens beide kein Hunger hatten. Am Morgen gab es bei ihr nur Milch mit einem Stück Schokolade . Die Schule begann um 8.00 Uhr. In Barcelona war es ein wenig anders mit den Unterrichtsstunden, denn dort hatten sie nur Einzelstunden, also z.B. Mathematik von 8.00-9.00 Uhr und danach gingen sie zum Sport von 9.00-9.55 Uhr. Die Pause war von 9.55-10.20 Uhr, also 25 Minuten später als bei mir in der Schule. Die Schule endete bei ihnen um 14.30 Uhr und bei mir um 13.30 Uhr. Im Unterricht aß keiner und wenn man etwas trinken wollte, musste man fragen.
Im Unterricht benutze keiner ein Handy, wenn jemand mit Handy erwischt wurde, wurde es für einen Monat weggesperrt und nur die Eltern durften es danach abholen. Die Sim-Karte konnte man aber mit raus nehmen.“